
Die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen durch den Borreliose-Erreger (Impfung nicht möglich) nimmt seit Jahren zu. Aber auch die FSME-Infektionen (Impfung möglich) werden zahlreicher und die Infektionsgebiete weiten sich aus.
Die Diagnostik einer Borreliose erfolgt hauptsächlich über beobachtbare Symptome und Laboruntersuchungen. In etwa der Hälfte der Fälle fehlen die Symptome der ersten klinischen Phase der Erkrankung (z.B. die "Wanderröte", Erythema migrans). Wer nach einem Zeckenstich nicht warten will, bis sich Anzeichen einer Erkrankung zeigen, kann inzwischen die Zecke auf Erreger untersuchen lassen. War sie erregerfrei, ist eine Übertragung nicht möglich. War sie positiv, kann der Betroffene diesen Befund mit zum Arzt nehmen, der somit einen zusätzlichen Hinweis erhält. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn die beobachtbaren Symptome nicht voll oder typisch ausgeprägt sind. Der Arzt kann dann entscheiden, ob die Gabe eines Antibiotikums empfehlenswert ist.
Schicken Sie die abgesammelte Zecke ein. Wir können sowohl den FSME- als auch den Borreliose-Erreger nachweisen, ferner Babesien und Ehrlichien. Mehr zur Testmethode erfahren Sie hier. Das Testergebnis liegt etwa sieben Stunden nach Eingang der Zecke im Labor vor. Ein Anforderungsformular können Sie hier herunterladen.
Wichtige Hinweise:
Kosten der Untersuchungen